Lexikon keine Anlageberatung

Auszahlungsplan (Entnahmeplan)

Kurz erklärt

Ein Auszahlungsplan ist eine Vereinbarung, bei der aus einem angesparten Depot oder Guthaben regelmäßig feste oder variable Beträge entnommen werden – das Gegenstück zum Sparplan.

Genutzt wird ein Auszahlungsplan vor allem im Ruhestand, um aus einem Kapitalstock ein laufendes Einkommen zu erzeugen. Technisch werden dafür in festen Abständen Anteile verkauft und ausgezahlt, während das verbleibende Kapital investiert bleibt.

Varianten

Bei einem Kapitalverzehrplan wird das Vermögen über einen festgelegten Zeitraum planmäßig aufgebraucht. Bei einem Entnahmeplan mit Kapitalerhalt werden nur die Erträge entnommen und die Substanz bleibt bestehen – dafür fallen die Auszahlungen niedriger aus. Dynamische Varianten koppeln die Höhe an die Wertentwicklung.

Das Hauptrisiko

Entscheidend ist die Reihenfolge der Renditen. Fallen die Kurse ausgerechnet in den ersten Entnahmejahren, müssen für denselben Auszahlungsbetrag mehr Anteile verkauft werden, und das Kapital reicht deutlich kürzer als geplant. Ein Liquiditätspuffer für schwache Marktphasen und eine regelmäßige Überprüfung der Entnahmehöhe entschärfen dieses Risiko.

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Hinweis: Dieser Eintrag dient ausschließlich der allgemeinen Erklärung von Fachbegriffen und stellt weder eine Anlageberatung noch eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Investitionen am Kapitalmarkt sind mit Risiken verbunden, bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals.

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