Lexikon keine Anlageberatung

Sparplan

Kurz erklärt

Ein Sparplan ist ein Dauerauftrag für Wertpapiere, bei dem in festen Abständen automatisch ein gleichbleibender Betrag in einen ETF, Fonds oder eine Aktie investiert wird.

Sparpläne haben den Vermögensaufbau für Kleinanleger grundlegend vereinfacht. Raten sind je nach Anbieter schon ab wenigen Euro möglich, weil Bruchstücke von Anteilen erworben werden können – ein ETF-Anteil zu 90 Euro lässt sich so auch mit 25 Euro monatlich besparen.

Warum das funktioniert

Der wichtigste Effekt ist nicht rechnerischer, sondern verhaltensbezogener Natur: Die Entscheidung fällt einmal, danach läuft der Kauf automatisch weiter – auch in schwachen Marktphasen, in denen die meisten Menschen zögern. Durch die festen Beträge entsteht zudem der Cost-Average-Effekt, weil bei niedrigen Kursen automatisch mehr Anteile gekauft werden.

Praktische Punkte

Zu prüfen sind die Kosten je Ausführung, die verfügbaren Ausführungstermine, die Auswahl sparplanfähiger Wertpapiere und die Frage, ob die Rate jederzeit anpassbar oder aussetzbar ist. Viele Broker bieten ETF-Sparpläne ohne Ordergebühr an; die laufenden Fondskosten fallen dennoch an.

Ein Sparplan schützt nicht vor Verlusten. Er verteilt lediglich den Einstiegszeitpunkt und macht regelmäßiges Investieren zur Gewohnheit statt zur wiederkehrenden Entscheidung.

Gefällt dir dieser Beitrag?

Hinweis: Dieser Eintrag dient ausschließlich der allgemeinen Erklärung von Fachbegriffen und stellt weder eine Anlageberatung noch eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Investitionen am Kapitalmarkt sind mit Risiken verbunden, bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals.

Veröffentlicht am