Lexikon keine Anlageberatung

S&P 500

Kurz erklärt

Der S&P 500 ist ein US-amerikanischer Aktienindex, der 500 große börsennotierte Unternehmen umfasst und als wichtigster Gradmesser des US-Aktienmarktes gilt.

Zusammengestellt wird der Index von S&P Dow Jones Indices. Er deckt rund 80 Prozent der gesamten US-Marktkapitalisierung ab und ist damit deutlich repräsentativer als der bekanntere, aber nur 30 Werte umfassende Dow Jones.

Aufnahme und Gewichtung

Die Aufnahme erfolgt nicht automatisch nach Größe. Ein Indexkomitee entscheidet anhand von Kriterien wie Sitz in den USA, Marktkapitalisierung, Handelbarkeit, Streubesitz und Profitabilität. Gewichtet wird nach Streubesitz-Marktkapitalisierung – die größten Unternehmen bestimmen die Entwicklung des Index maßgeblich mit, und deren Konzentration ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen.

Kurs- oder Performanceindex

In der Standardvariante ist der S&P 500 ein Kursindex, berücksichtigt also keine Dividenden. Wer ihn mit dem DAX vergleicht, vergleicht eine Kurs- mit einer Performancebetrachtung – für aussagekräftige Vergleiche ist die Total-Return-Variante heranzuziehen.

Für Anleger

Der S&P 500 gehört zu den meistgenutzten Basiswerten für ETFs. Trotz der 500 Unternehmen bleibt es ein Investment in einen einzigen Länder- und Währungsraum; breitere Streuung bieten Weltindizes.

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Hinweis: Dieser Eintrag dient ausschließlich der allgemeinen Erklärung von Fachbegriffen und stellt weder eine Anlageberatung noch eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Investitionen am Kapitalmarkt sind mit Risiken verbunden, bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals.

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