Lexikon keine Anlageberatung

Einstandswert

Kurz erklärt

Der Einstandswert ist der Betrag, den ein Anleger für ein Wertpapier tatsächlich aufgewendet hat, einschließlich aller Anschaffungsnebenkosten wie Ordergebühren.

Der Einstandswert ist die Bezugsgröße für jede Gewinn- und Verlustrechnung im Depot. Erst der Vergleich zwischen Verkaufserlös und Einstandswert zeigt das tatsächliche Ergebnis einer Position.

Wichtig ist die Einbeziehung der Nebenkosten. Wer 1.000 Euro investiert und 5 Euro Ordergebühr zahlt, hat einen Einstandswert von 1.005 Euro – der Kurs muss diesen Betrag erst wieder erreichen, bevor überhaupt ein Gewinn entsteht.

Bei mehreren Käufen

Wurde dieselbe Position in mehreren Tranchen aufgebaut, weisen Depots meist einen durchschnittlichen Einstandswert aus. Steuerlich gilt in Deutschland dagegen das FIFO-Prinzip: Beim Teilverkauf werden die zuerst gekauften Stücke als zuerst veräußert behandelt. Der steuerliche Gewinn kann deshalb von dem abweichen, was die Depotübersicht als Ergebnis anzeigt.

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Hinweis: Dieser Eintrag dient ausschließlich der allgemeinen Erklärung von Fachbegriffen und stellt weder eine Anlageberatung noch eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Investitionen am Kapitalmarkt sind mit Risiken verbunden, bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals.

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