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Immobilienfonds

Kurz erklärt

Ein Immobilienfonds ist ein Investmentfonds, der das Kapital der Anleger in Grundstücke und Gebäude investiert und Erträge aus Mieten sowie Wertsteigerungen erwirtschaftet.

Unterschieden werden offene und geschlossene Immobilienfonds – der Unterschied ist erheblich.

Offene Immobilienfonds

Sie investieren in ein breites Portfolio meist gewerblicher Objekte und geben laufend Anteile aus. Wichtig sind die gesetzlichen Fristen: Anteile müssen mindestens 24 Monate gehalten werden, und die Rückgabe ist zwölf Monate im Voraus anzukündigen. Diese Regelung wurde nach der Finanzkrise eingeführt, als mehrere Fonds nach massiven Mittelabflüssen die Rücknahme aussetzen mussten und in die Abwicklung gingen.

Geschlossene Immobilienfonds

Hier wird Kapital für ein oder wenige konkrete Objekte eingesammelt; anschließend wird der Fonds geschlossen. Anleger werden unternehmerisch beteiligt, sind über die gesamte Laufzeit gebunden und tragen ein Klumpenrisiko. Ein vorzeitiger Ausstieg ist allenfalls über einen wenig liquiden Zweitmarkt möglich.

Alternativen und Steuer

Wer Immobilienexposure mit Börsenliquidität möchte, findet es über Immobilienaktien und REIT-ETFs – diese schwanken allerdings deutlich stärker. Steuerlich gilt für offene Immobilienfonds eine Teilfreistellung von 60 Prozent, bei überwiegend ausländischen Immobilien 80 Prozent.

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Hinweis: Dieser Eintrag dient ausschließlich der allgemeinen Erklärung von Fachbegriffen und stellt weder eine Anlageberatung noch eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Investitionen am Kapitalmarkt sind mit Risiken verbunden, bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals.

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