Das war wohl ein Satz mit X. – X, wie „War wohl nix!“
Auf den Monat betrachtet, hat der Monat Oktober mit einem kleinen Verlust von -0,01 % abgeschlossen.
Angesichts der momentan im Markt herrschenden Unsicherheit beschwere ich mich allerdings nicht. Während es in Deutschland (bezogen auf den DAX) zu einer Stabilisierung kam, sorgen vor allem die von KI-Fantasien getriebenen Märkte wie China oder die USA für Sorgenfalten.
Während der S&P 500 ohne AI auf Monatssicht eine beachtliche Performance von fast 8 % liefert, sieht das Bild des S&P 500 insgesamt ganz anders aus:

Nun ist der Blick auf einen Monat vielleicht gar nicht so aussagekräftig, gleichwohl zeigt der Vergleich, dass die satten Überrenditen der vergangenen Monate sich jetzt wieder normalisiert werden.
Kleinste Enttäuschungen oder verhagelte Ausblicken führen bei den mittlerweile absurd hohen Erwartungen für Verkäufe im großen Stil.
Es gab das Thema im Sommer bereits schon bei den großen asiatischen Speicherherstellern, jetzt also auch bei den Proozessorherstellern.
Sidenote für mich: Im August wollte ich das AI-Exposure in meinem Portfolio reduzieren, im September habe ich es vergessen und mich über die Kursgewinne bei NVIDIA gefreut. Jetzt am Ende des Oktobers gilt das alte „Ach hätte ich doch nur …“
Ohne NVIDIA wäre der Monat mit fast 1 % im Plus gewesen, mit NVDIA ist er negativ.
Und ohne NVIDIA hätte sich auf Jahressicht nichts verändert, Performance quasi 1:1 das Gleiche.
Tja…
Und bei dir so? Lass es mich in den Kommentaren wissen!