Lexikon keine Anlageberatung

Dividenden-Aristokraten

Kurz erklärt

Als Dividenden-Aristokraten gelten Unternehmen, die ihre Dividende über mindestens 25 aufeinanderfolgende Jahre erhöht haben.

Der bekannteste Maßstab ist der S&P 500 Dividend Aristocrats Index. Aufgenommen wird nur, wer im S&P 500 enthalten ist, die Dividende 25 Jahre in Folge gesteigert hat und Mindestanforderungen an Größe und Handelbarkeit erfüllt. Klassische Vertreter sind Coca-Cola, Procter & Gamble, Johnson & Johnson und 3M.

Kein geschützter Begriff

Andere Indexanbieter setzen andere Schwellen. Europäische Varianten verlangen häufig nur zehn Jahre, weil europäische Unternehmen ihre Dividende stärker am Gewinn ausrichten und sie in schwachen Jahren offener kürzen. Ein Blick auf die konkreten Aufnahmekriterien lohnt deshalb vor jeder Anlageentscheidung.

Was der Status bedeutet

Eine 25-jährige Steigerungshistorie spricht für stabile Cashflows und ein diszipliniertes Management. Eine Garantie ist sie nicht: Der Status wird bei der ersten Kürzung verloren, und in Krisen ist genau das mehrfach passiert. Wer allein auf lange Dividendenhistorien setzt, landet zudem in einem engen Kreis reifer Branchen mit begrenztem Wachstum.

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Hinweis: Dieser Eintrag dient ausschließlich der allgemeinen Erklärung von Fachbegriffen und stellt weder eine Anlageberatung noch eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Investitionen am Kapitalmarkt sind mit Risiken verbunden, bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals.

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