Lexikon keine Anlageberatung

Dividende

Kurz erklärt

Eine Dividende ist der Teil des Unternehmensgewinns, den eine Aktiengesellschaft an ihre Aktionäre ausschüttet.

Der Vorstand schlägt gemeinsam mit dem Aufsichtsrat eine Dividende vor, die Hauptversammlung beschließt sie. In Deutschland ist eine jährliche Zahlung üblich, in den USA und Großbritannien meist eine vierteljährliche.

Die wichtigen Termine

Am Tag nach der Hauptversammlung notiert die Aktie "ex Dividende" – wer sie erst dann kauft, erhält die Ausschüttung nicht mehr. Der Kurs sinkt an diesem Tag rechnerisch um den Dividendenbetrag. Ausgezahlt wird üblicherweise wenige Tage später.

Was die Höhe aussagt

Reife, etablierte Unternehmen zahlen oft stabile Dividenden. Wachstumsunternehmen behalten Gewinne ein, um zu investieren – das ist kein Nachteil, sofern die Reinvestition Rendite bringt. Aussagekräftiger als die absolute Höhe sind die Ausschüttungsquote, also der Anteil am Gewinn, und die Kontinuität über viele Jahre. Eine Quote deutlich über 100 Prozent bedeutet, dass aus der Substanz gezahlt wird.

Steuer

Dividenden gelten als Kapitalertrag und unterliegen der Abgeltungssteuer, soweit der Sparer-Pauschbetrag ausgeschöpft ist. Bei ausländischen Aktien kommt zusätzlich die Quellensteuer des Sitzlandes ins Spiel.

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Hinweis: Dieser Eintrag dient ausschließlich der allgemeinen Erklärung von Fachbegriffen und stellt weder eine Anlageberatung noch eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Investitionen am Kapitalmarkt sind mit Risiken verbunden, bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals.

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