Lexikon keine Anlageberatung

Analysten-Rating

Kurz erklärt

Ein Analysten-Rating ist die veröffentlichte Einschätzung eines Finanzanalysten, ob eine Aktie gekauft, gehalten oder verkauft werden sollte, meist ergänzt um ein konkretes Kursziel.

Analysten arbeiten bei Banken, Investmenthäusern oder unabhängigen Researchfirmen. Sie werten Geschäftsberichte aus, sprechen mit dem Management, modellieren künftige Gewinne – häufig über ein Discounted-Cashflow-Modell – und leiten daraus ein Kursziel ab.

Die Skalen unterscheiden sich

"Kaufen", "Übergewichten" und "Outperform" meinen im Kern dasselbe, ebenso "Halten" und "Neutral". Aussagekräftiger als das Etikett ist deshalb das Kursziel im Verhältnis zum aktuellen Kurs.

Wie sich Ratings einordnen lassen

Verkaufsempfehlungen sind auffällig selten, weil sie Geschäftsbeziehungen zum bewerteten Unternehmen belasten können. Ein Rating ist eine Meinung mit Interessenlage, kein Faktum, und wird bei neuen Zahlen laufend angepasst. Nützlich sind Ratings vor allem als Zusammenfassung der Markterwartung: Kursbewegungen entstehen dort, wo die tatsächlichen Zahlen von dieser Erwartung abweichen.

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Hinweis: Dieser Eintrag dient ausschließlich der allgemeinen Erklärung von Fachbegriffen und stellt weder eine Anlageberatung noch eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Investitionen am Kapitalmarkt sind mit Risiken verbunden, bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals.

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