Lexikon keine Anlageberatung

Ex Dividende

Kurz erklärt

"Ex Dividende" bezeichnet den ersten Handelstag, an dem eine Aktie ohne Anspruch auf die beschlossene Dividende gehandelt wird.

Wer eine Aktie erst am Ex-Tag oder später kauft, erhält die anstehende Ausschüttung nicht mehr – sie steht dem Verkäufer zu. In Deutschland ist das üblicherweise der erste Handelstag nach der Hauptversammlung, die Auszahlung folgt wenige Geschäftstage später.

Der Kursabschlag

Am Ex-Tag eröffnet die Aktie rechnerisch um den Dividendenbetrag niedriger. Das ist kein Kursverlust, sondern die logische Folge davon, dass dem Unternehmen Geld entzogen wurde und das Papier den Dividendenanspruch nicht mehr enthält. Der tatsächliche Eröffnungskurs weicht davon ab, weil parallel normaler Handel stattfindet.

Reihenfolge der Termine

Der Ex-Tag liegt nie nach dem Record Date, dem Stichtag für die Feststellung der Bezugsberechtigten. In den USA fallen beide seit der Umstellung auf die Abwicklung am Folgetag zusammen.

Warum Dividendenstripping nicht funktioniert

Die Aktie kurz vor dem Ex-Tag zu kaufen und danach wieder zu verkaufen, bringt keinen Gewinn: Der Dividende steht der Kursabschlag in gleicher Höhe gegenüber, und Transaktionskosten sowie Steuern fallen zusätzlich an.

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Hinweis: Dieser Eintrag dient ausschließlich der allgemeinen Erklärung von Fachbegriffen und stellt weder eine Anlageberatung noch eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Investitionen am Kapitalmarkt sind mit Risiken verbunden, bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals.

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