Schlusskurs
Kurz erklärt
Der Schlusskurs ist der letzte an einem Handelstag festgestellte Preis eines Wertpapiers.
An den meisten Börsen entsteht der Schlusskurs nicht durch das letzte zufällige Geschäft, sondern in einer Schlussauktion. Dabei werden alle vorliegenden Aufträge gesammelt und zu einem einheitlichen Preis abgerechnet, der das größtmögliche Volumen ermöglicht. Das macht ihn robuster gegen Manipulation als ein einzelner Abschluss.
Der Schlusskurs ist die Bezugsgröße für zahlreiche Zwecke: Er dient der Bewertung von Depots und Fondsvermögen, ist Grundlage praktisch aller charttechnischen Indikatoren und liefert die Datenbasis für die Berechnung von Renditen und Volatilität.
Zu beachten ist, dass Schlusskurse je nach Handelsplatz abweichen. Der Xetra-Schlusskurs, der Kurs einer Regionalbörse und ein außerbörslicher Kurs können für dasselbe Papier unterschiedlich ausfallen. Bei Angaben zur Wertentwicklung lohnt deshalb der Blick, welcher Handelsplatz zugrunde liegt.
Hinweis: Dieser Eintrag dient ausschließlich der allgemeinen Erklärung von Fachbegriffen und stellt weder eine Anlageberatung noch eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Investitionen am Kapitalmarkt sind mit Risiken verbunden, bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals.
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