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Lexikon keine Anlageberatung

Future

Kurz erklärt

Ein Future ist ein börsengehandeltes Termingeschäft, bei dem sich beide Seiten verpflichten, einen Basiswert zu einem festgelegten Zeitpunkt zu einem heute vereinbarten Preis zu kaufen beziehungsweise zu verkaufen.

Der entscheidende Unterschied zur Option: Ein Future ist eine Pflicht, kein Recht. Beide Vertragsparteien sind gebunden, und beide können unbegrenzt gewinnen oder verlieren.

Standardisierung und Clearing

Futures sind vollständig standardisiert – Kontraktgröße, Basiswert, Liefertermin und Abwicklungsmodus sind vorgegeben. Gehandelt werden sie an Terminbörsen wie der Eurex oder der CME. Zwischen die Parteien tritt eine Clearingstelle, die als Gegenpartei für beide Seiten fungiert und damit das Ausfallrisiko weitgehend ausschaltet.

Margin statt Kaufpreis

Beim Abschluss wird kein Kaufpreis gezahlt, sondern eine Sicherheitsleistung hinterlegt. Gewinne und Verluste werden täglich abgerechnet und dem Konto gutgeschrieben oder belastet. Reicht die Sicherheit nicht mehr aus, folgt ein Margin Call – bleibt der Nachschuss aus, wird zwangsweise glattgestellt.

Verwendung

Ursprünglich zur Absicherung entwickelt: Landwirte sichern Erntepreise, Fluggesellschaften Treibstoffkosten, Fondsmanager Portfolios. Daneben werden Futures zur Spekulation genutzt. Die meisten Kontrakte werden vor Fälligkeit glattgestellt und nie physisch erfüllt. Wegen der Hebelwirkung und möglicher Verluste über den Einsatz hinaus sind Futures für Privatanleger nur mit erheblicher Erfahrung geeignet.

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Hinweis: Dieser Eintrag dient ausschließlich der allgemeinen Erklärung von Fachbegriffen und stellt weder eine Anlageberatung noch eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Investitionen am Kapitalmarkt sind mit Risiken verbunden, bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals.

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