Lexikon keine Anlageberatung

Cap

Kurz erklärt

Ein Cap ist eine vertraglich festgelegte Obergrenze – entweder für den Zinssatz eines variabel verzinsten Kredits oder für den maximal erzielbaren Gewinn eines Anlageprodukts.

Cap bei Zinsen

Ein Zinscap begrenzt den Zinssatz eines variabel verzinsten Darlehens nach oben. Steigt der Referenzzins über die vereinbarte Schwelle, zahlt der Kreditnehmer trotzdem nur den Höchstsatz. Diese Absicherung kostet eine Prämie – der Kreditgeber lässt sich das übernommene Risiko vergüten. Das Gegenstück nach unten heißt Floor, die Kombination aus beidem Collar.

Cap bei Zertifikaten

Bei Discount- und Bonuszertifikaten markiert der Cap den Punkt, ab dem der Anleger nicht mehr an Kursgewinnen des Basiswerts teilnimmt. Im Gegenzug gibt es den Rabatt beim Einstieg oder einen Sicherheitspuffer.

Der Handel ist damit klar: Ein Cap kauft Planbarkeit und bezahlt sie mit verzichtetem Aufwärtspotenzial. Ob sich das lohnt, hängt allein von der eigenen Markterwartung ab – wer starke Kursanstiege erwartet, ist mit einem gedeckelten Produkt schlecht bedient.

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Hinweis: Dieser Eintrag dient ausschließlich der allgemeinen Erklärung von Fachbegriffen und stellt weder eine Anlageberatung noch eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Investitionen am Kapitalmarkt sind mit Risiken verbunden, bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals.

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