Lexikon keine Anlageberatung

Small-Cap

Kurz erklärt

Ein Small-Cap ist die Aktie eines Unternehmens mit vergleichsweise geringer Marktkapitalisierung, das damit am unteren Ende der Größenskala des Aktienmarkts steht.

Eine feste Grenze gibt es nicht. In den USA werden Unternehmen zwischen etwa 300 Millionen und 2 Milliarden US-Dollar als Small Caps eingeordnet, Indexanbieter definieren die Schwellen relativ zum jeweiligen Markt. In Deutschland finden sich kleinere Werte vor allem im SDAX und im Scale-Segment.

Chancen

Kleine Unternehmen können prozentual schneller wachsen als Konzerne. Sie werden von weniger Analysten beobachtet, wodurch Fehlbewertungen länger bestehen bleiben – eine der wenigen Nischen, in denen eigene Recherche noch Vorteile bringen kann.

Risiken

Geringere Diversifikation im Geschäftsmodell, dünnere Kapitaldecke, größere Abhängigkeit von einzelnen Kunden oder Personen. Hinzu kommen breitere Spreads und geringere Liquidität; in Krisen fallen Small Caps meist überdurchschnittlich.

Die Size-Prämie

Historisch haben kleinere Unternehmen langfristig etwas höhere Renditen erzielt als große – dieser Size-Effekt ist seit Jahrzehnten dokumentiert, in jüngeren Zeiträumen aber deutlich schwächer ausgeprägt. Als Ergänzung zu einem Weltportfolio sind Small Caps sinnvoll, weil breite Standardindizes sie weitgehend ausklammern.

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Hinweis: Dieser Eintrag dient ausschließlich der allgemeinen Erklärung von Fachbegriffen und stellt weder eine Anlageberatung noch eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Investitionen am Kapitalmarkt sind mit Risiken verbunden, bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals.

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