Lexikon keine Anlageberatung

Pennystock

Kurz erklärt

Ein Pennystock ist die Aktie eines Unternehmens, die zu einem sehr niedrigen Kurs gehandelt wird – im europäischen Sprachgebrauch meist unter einem Euro.

In den USA ist der Begriff weiter gefasst und schließt Aktien unter fünf US-Dollar ein, die überwiegend außerbörslich gehandelt werden.

Was ein niedriger Kurs bedeutet – und was nicht

Der Kurs allein sagt nichts über die Größe eines Unternehmens. Entscheidend ist die Marktkapitalisierung, also Kurs multipliziert mit der Anzahl der Aktien. Faktisch sind Pennystocks aber überwiegend sehr kleine Unternehmen, oft nach starken Kursverlusten oder in wirtschaftlicher Schieflage.

Die typischen Risiken

Geringe Liquidität führt zu breiten Spreads – schon der Ein- und Ausstieg kostet spürbar. Publizitätspflichten sind bei außerbörslich gehandelten Werten schwächer, die Informationslage entsprechend dünn.

Wegen der geringen Handelsvolumina lassen sich Kurse leicht bewegen. Pennystocks sind deshalb das bevorzugte Ziel von Pump-and-Dump-Kampagnen: Über soziale Medien oder Newsletter wird ein Wert beworben, die Initiatoren verkaufen in die entstehende Nachfrage hinein, und der Kurs bricht ein.

Hinzu kommt das Risiko des Delistings. Manche Unternehmen führen einen Reverse Split durch, um Mindestkursanforderungen einer Börse zu erfüllen – ein Warnsignal, kein Wertzuwachs.

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Hinweis: Dieser Eintrag dient ausschließlich der allgemeinen Erklärung von Fachbegriffen und stellt weder eine Anlageberatung noch eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Investitionen am Kapitalmarkt sind mit Risiken verbunden, bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals.

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