Lexikon keine Anlageberatung

Outperformer

Kurz erklärt

Ein Outperformer ist ein Wertpapier oder Portfolio, das sich in einem bestimmten Zeitraum besser entwickelt hat als sein Vergleichsindex.

Steigt eine Aktie um 18 Prozent, während der DAX 10 Prozent zulegt, hat sie den Index um 8 Prozentpunkte übertroffen. Auch ein geringerer Verlust als der Markt zählt als Outperformance.

Es kommt auf die Benchmark an

Die Aussage ist nur so gut wie der gewählte Vergleichsmaßstab. Ein deutscher Nebenwert gegen den DAX zu messen, sagt wenig; sinnvoll ist ein Index, der dieselbe Region, Größenklasse und Branche abbildet. Ebenso wichtig ist die Vergleichbarkeit der Berechnung: Ein Performanceindex mit Dividenden gegen eine reine Kursentwicklung zu stellen, erzeugt Outperformance auf dem Papier.

Rendite ist nicht alles

Höhere Rendite geht häufig mit höherem Risiko einher. Wer den Markt mit deutlich stärkeren Schwankungen schlägt, hat nicht zwangsläufig besser gearbeitet – nur riskanter. Aussagekräftiger sind risikoadjustierte Maße.

Vor allem gilt: Outperformance eines vergangenen Zeitraums lässt keinen verlässlichen Schluss auf die Zukunft zu. Studien zeigen regelmäßig, dass nur eine Minderheit aktiver Fonds ihren Vergleichsindex über lange Zeiträume nach Kosten übertrifft.

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Hinweis: Dieser Eintrag dient ausschließlich der allgemeinen Erklärung von Fachbegriffen und stellt weder eine Anlageberatung noch eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Investitionen am Kapitalmarkt sind mit Risiken verbunden, bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals.

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