Lexikon keine Anlageberatung

Eigenkapitalrendite

Kurz erklärt

Die Eigenkapitalrendite, englisch Return on Equity, misst als Verhältnis von Jahresüberschuss zu Eigenkapital, wie effizient ein Unternehmen das Kapital seiner Eigentümer einsetzt.

Die Formel lautet: Jahresüberschuss geteilt durch durchschnittliches Eigenkapital, mal 100. Erzielt ein Unternehmen mit 100 Millionen Euro Eigenkapital einen Gewinn von 15 Millionen Euro, liegt die Eigenkapitalrendite bei 15 Prozent.

Die Kennzahl beantwortet die Frage, die Aktionäre direkt betrifft: Was macht das Unternehmen aus dem Geld, das ihm gehört?

Vorsicht bei sehr hohen Werten

Eine auffällig hohe Eigenkapitalrendite kann auf ein starkes Geschäftsmodell hindeuten – oder schlicht auf wenig Eigenkapital. Wer die Bilanz mit Schulden hebelt, treibt die Kennzahl nach oben, ohne operativ besser zu werden. Dieser Leverage-Effekt kehrt sich in Krisen um.

Auch Aktienrückkäufe erhöhen die Eigenkapitalrendite rechnerisch, weil sie das Eigenkapital verringern. Die Kennzahl sollte deshalb nie allein betrachtet werden, sondern zusammen mit der Eigenkapitalquote und der Gesamtkapitalrendite.

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Hinweis: Dieser Eintrag dient ausschließlich der allgemeinen Erklärung von Fachbegriffen und stellt weder eine Anlageberatung noch eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Investitionen am Kapitalmarkt sind mit Risiken verbunden, bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals.

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