Lexikon keine Anlageberatung

Limit Order

Kurz erklärt

Eine Limit Order ist ein Wertpapierauftrag mit festgelegter Preisgrenze, der nur zu diesem Kurs oder zu einem für den Auftraggeber besseren ausgeführt wird.

Beim Kauf markiert das Limit den Höchstpreis, beim Verkauf den Mindestpreis. Damit ist ausgeschlossen, dass ein Auftrag zu einem völlig unerwarteten Kurs abgerechnet wird – anders als bei den unlimitierten Varianten "Billigst" und "Bestens".

Der Preis für diese Sicherheit ist Unsicherheit über die Ausführung. Erreicht der Kurs das Limit nicht, passiert nichts. Möglich ist auch eine Teilausführung, wenn nur ein Teil der gewünschten Stückzahl zum Limit verfügbar ist; für den Rest bleibt die Order im Markt.

Gültigkeit

Beim Aufgeben wird festgelegt, wie lange die Order bestehen bleibt: nur für den laufenden Handelstag oder bis zu einem gewählten Datum. Läuft sie ab, verfällt sie ohne Ausführung.

Wann sie sich besonders lohnt

Bei Nebenwerten, weniger gehandelten ETFs, außerhalb der Haupthandelszeiten und rund um Nachrichten – überall dort also, wo Spreads breit sind und Kurse springen. Nicht zu verwechseln ist die Limit Order mit der Stop-Order, die erst bei Erreichen einer Schwelle aktiv wird. Die Kombination aus beidem ist die Stop-Limit-Order.

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Hinweis: Dieser Eintrag dient ausschließlich der allgemeinen Erklärung von Fachbegriffen und stellt weder eine Anlageberatung noch eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Investitionen am Kapitalmarkt sind mit Risiken verbunden, bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals.

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