Lexikon keine Anlageberatung

Inflation

Kurz erklärt

Inflation ist der anhaltende Anstieg des allgemeinen Preisniveaus, durch den die Kaufkraft des Geldes sinkt.

Gemessen wird sie über einen Warenkorb, der die typischen Ausgaben privater Haushalte abbildet. In Deutschland veröffentlicht das Statistische Bundesamt den Verbraucherpreisindex, europaweit vergleichbar ist der harmonisierte Index HVPI.

Kerninflation

Häufig wird zusätzlich die Kerninflation ausgewiesen, die Energie und Nahrungsmittel ausklammert. Diese beiden Bereiche schwanken stark und verzerren das Bild kurzfristig; die Kernrate zeigt den zugrunde liegenden Trend deutlicher.

Ursachen

Nachfrageinflation entsteht, wenn Nachfrage das Angebot übersteigt. Angebotsinflation folgt aus verteuerten Vorleistungen wie Energie oder Rohstoffen. Hinzu kommen Zweitrundeneffekte, wenn Löhne und Preise sich gegenseitig hochschaukeln, sowie die Rolle der Erwartungen: Wer künftig höhere Preise erwartet, handelt entsprechend – und trägt so zu ihrem Eintreten bei.

Was das für Anleger bedeutet

Entscheidend ist nicht die nominale, sondern die reale Rendite. Bei 5 Prozent Wertzuwachs und 3 Prozent Inflation beträgt der tatsächliche Kaufkraftgewinn rund 2 Prozent. Guthaben mit Zinsen unterhalb der Inflationsrate verlieren real an Wert, auch wenn der Kontostand steigt. Die EZB strebt eine Rate von 2 Prozent auf mittlere Sicht an.

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Hinweis: Dieser Eintrag dient ausschließlich der allgemeinen Erklärung von Fachbegriffen und stellt weder eine Anlageberatung noch eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Investitionen am Kapitalmarkt sind mit Risiken verbunden, bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals.

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