Lexikon keine Anlageberatung

Broker

Kurz erklärt

Ein Broker ist ein Finanzdienstleister, der Wertpapieraufträge seiner Kunden entgegennimmt und an Handelsplätze weiterleitet oder ausführt.

Der Broker ist die Schnittstelle zwischen Privatanleger und Börse. Privatpersonen haben keinen direkten Zugang zu Handelsplätzen; die Order läuft immer über einen zugelassenen Vermittler, der zugleich das Depot führt.

Die Typen

Filialbanken bieten Beratung, sind aber meist am teuersten. Direktbanken und Online-Broker konzentrieren sich auf die Ausführung zu niedrigen Kosten. Neobroker wie Trade Republic oder Scalable Capital haben das Modell weiter zugespitzt: App-basiert, sehr schlanke Preise, oft ein einziger Handelsplatz.

Was sich bei den Kosten geändert hat

Neobroker finanzierten ihre günstigen Preise lange über Payment for Order Flow – Rückvergütungen von Handelsplätzen für die Weiterleitung von Orders. In der EU ist diese Praxis seit dem 1. Juli 2026 vollständig untersagt. Die Anbieter stellen ihre Erlösmodelle seither auf Abogebühren, Ordergebühren und Zinserträge um.

Worauf es bei der Auswahl ankommt

Neben den Ordergebühren zählen die verfügbaren Handelsplätze, die Auswahl kostenloser Sparpläne, die Qualität der Steuerbescheinigung, die Erreichbarkeit des Supports und die Einlagensicherung für Guthaben auf dem Verrechnungskonto.

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Hinweis: Dieser Eintrag dient ausschließlich der allgemeinen Erklärung von Fachbegriffen und stellt weder eine Anlageberatung noch eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Investitionen am Kapitalmarkt sind mit Risiken verbunden, bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals.

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